Wissen

Die Kategorie Wissen deckt das gesamte Spektrum des materiellen Strafrechts ab: Von klassischen Eigentums- und Gewaltdelikten bis hin zu komplexen Tatbeständen des Wirtschafts- oder Computerstrafrechts. Erhalten Sie fundierte Einblicke in die rechtlichen Tatbestandsmerkmale, die aktuelle Rechtsprechung sowie die weitreichenden strafrechtlichen Konsequenzen einer Verurteilung.

Verbotene Mitteilungen ueber Gerichtsverhandlungen

Verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen – § 353d StGB

Ein falscher Post kann ein neues Strafverfahren auslösen: Wer seine Anklageschrift oder gerichtliche Beschlüsse im Original im Netz teilt, riskiert eine Verurteilung nach § 353d StGB. Der Bundesgerichtshof hat das strikte Verbot der Wortlautwiedergabe amtlicher Dokumente aktuell im Fall Arne Semsrott bestätigt (Az. 5 StR 78/25). Erfahren Sie hier, warum die Veröffentlichung von Originalunterlagen gefährlicher ist als gedacht, welche strengen Voraussetzungen die Justiz anlegt und wie Sie sich vor einem Ermittlungsverfahren schützen.

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Jugendgefaehrdende Prostitution

Jugendgefährdende Prostitution – § 184g StGB

Vorladung wegen § 184g StGB erhalten? Die Grenze zwischen legaler Tätigkeit und Strafbarkeit ist oft fließend. Wir erklären die Voraussetzungen des Tatbestands, die Bedeutung der „Gefährdungseignung“ und warum eine frühzeitige Akteneinsicht durch einen Anwalt entscheidend für die Einstellung Ihres Verfahrens ist. Jetzt informieren und diskret beraten lassen.

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Beteiligung an einer Schlaegerei

Beteiligung an einer Schlägerei – § 231 StGB

Wer sich an einer körperlichen Auseinandersetzung beteiligt, kann sich schneller strafbar machen, als gedacht. Nach § 231 StGB reicht es bereits aus, Teil einer Schlägerei oder eines gemeinsamen Angriffs gewesen zu sein – auch ohne selbst jemanden verletzt zu haben. Besonders ernst wird es, wenn dabei jemand schwer verletzt wird oder ums Leben kommt. Was genau unter „Beteiligung an einer Schlägerei“ fällt, wann Sie sich strafbar machen und welche Rolle Notwehr oder Unbeteiligtheit spielen, erklären wir verständlich und ausführlich in unserem Beitrag.

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Urkundenunterdrueckung

Urkundenunterdrückung – § 274 StGB

Sie stehen im Verdacht, ein wichtiges Dokument beschädigt oder versteckt zu haben? Der Vorwurf der Urkundenunterdrückung kann schneller im Raum stehen, als man denkt – etwa bei Familienstreitigkeiten, Erbschaftsfragen oder im beruflichen Umfeld. § 274 StGB stellt es unter Strafe, wenn jemand absichtlich eine Urkunde oder digitale Aufzeichnung unbrauchbar macht, um einem anderen die Nutzung als Beweismittel zu verwehren. Erfahren Sie hier, was genau unter Urkundenunterdrückung fällt, welche Strafen drohen und wann der Tatbestand tatsächlich erfüllt ist.

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Scheinehe und Scheinvaterschaft zur Aufenthaltsverschaffung

Scheinehe und Scheinvaterschaft zur Aufenthaltsverschaffung – § 95 Abs. 2 Nr. 2 AufenthG, § 1597a BGB

Wer eine Ehe oder Vaterschaft nur vortäuscht, um ein Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erhalten, riskiert ernste rechtliche Folgen. Der Gesetzgeber geht gegen solche sogenannten Scheinehen und Scheinvaterschaften mit strengen Regelungen vor – präventiv und strafrechtlich. Erfahren Sie, wann eine Vaterschaftsanerkennung als missbräuchlich gilt, wie die Behörden prüfen und welche Strafen drohen können.

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Verletzung der Unterhaltspflicht 3

Verletzung der Unterhaltspflicht – § 170 StGB

Unter bestimmten Voraussetzungen ist man in Deutschland dazu verpflichtet, Unterhalt zu zahlen. Wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt (sog. „Unterhaltspflichtverletzung“), macht sich nach § 170 StGB strafbar. Welche Ausnahmen es von dieser Norm gibt und welche Strafen drohen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag. 

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Einschleusen von Auslaendern

Einschleusen von Ausländern – § 96 AufenthG

Das Einschleusen von Ausländern zählt zu den schwerwiegenden Straftaten im Ausländerrecht. § 96 AufenthG stellt nicht nur die direkte Hilfe bei illegalen Einreisen unter Strafe – auch vorbereitende Handlungen, eigennützige Motive oder die Schleusung besonders schutzbedürftiger Personen können zu hohen Freiheitsstrafen führen. Was genau darunter fällt, welche Strafen drohen und warum sogar Auslandstaten geahndet werden können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Unerlaubter Aufenthalt 3

Unerlaubter Aufenthalt – § 95 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG

Ein Aufenthalt ohne gültigen Aufenthaltstitel kann strafbar sein – muss es aber nicht. § 95 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG stellt das Verbleiben in Deutschland unter Strafe, wenn bestimmte verwaltungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sind. Doch wann liegt wirklich ein unerlaubter Aufenthalt vor? Und wann droht eine Strafe? Dieser Beitrag erklärt klar und verständlich, was Betroffene wissen müssen – inklusive Praxisbeispielen, häufigen Irrtümern und der Bedeutung der Rückführungsrichtlinie der EU.

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Falsche Angaben gegenueber der Auslaenderbehoerde

Falsche Angaben gegenüber der Ausländerbehörde – § 95 Abs. 2 Nr. 2 AufenthG

Falsche Angaben gegenüber der Ausländerbehörde können weitreichende Folgen haben – von Geld- oder Freiheitsstrafen bis hin zum Verlust des Aufenthaltsrechts. § 95 Abs. 2 AufenthG stellt bestimmte Falschangaben ausdrücklich unter Strafe. In diesem Beitrag erfahren Sie verständlich und fundiert, wann eine Strafbarkeit vorliegt, welche Fallkonstellationen typisch sind und was Sie im Ernstfall beachten sollten.

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