Brandstiftung mit Todesfolge

Inhalt

Verursacht der Täter durch eine Brandstiftung nach den §§ 306 bis 306b wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.

Was ist „Brandstiftung mit Todesfolge“? 

Der Täter verwirklicht den Straftatbestand nach § 306c StGB, wenn er bei einer Brandstiftung nach §§ 306 bis 306b StGB wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen herbeigeführt hat. Er handelt wenigstens leichtfertig, wenn er in besonderem Maße aus Leichtsinn oder Gleichgültigkeit, die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen hat, wobei sich der Eintritt der Folge ihm geradezu hätte aufdrängen müssen.

Hier kann mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren gerechnet werden. Sie verjährt gem. § 78 Abs. 3 Nr. 1 StGB erst nach dreißig Jahren.

Tommy Kujus
Tommy Kujus

Tommy Kujus ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht. Er ist Inhaber der Kanzlei KUJUS Strafverteidigung

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Verursacht der Täter durch eine Brandstiftung nach den §§ 306 bis 306b wenigstens leichtfertig den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.

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