Fälschung beweiserheblicher Daten

Inhalt

Das deutsche Strafrecht stellt auch die Fälschung beweiserheblicher Daten unter Strafe. Die in § 269 StGB geregelte Vorschrift lautet dabei folgendermaßen:
(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr beweiserhebliche Daten so speichert oder verändert, daß bei ihrer Wahrnehmung eine unechte oder verfälschte Urkunde vorliegen würde, oder derart gespeicherte oder veränderte Daten gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) § 267 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.

Sie haben weitere Fragen?

Sie haben eine Anklage oder eine Vorladung erhalten? Sie haben weitere Fragen? Senden Sie uns unverbindliche eine Nachricht. Ihre Daten werden selbstverständlich höchst vertraulich behandelt.

Anklage
Anklage

Verfahren vor Gericht Anklage erhalten? Wird Ihnen eine Anklageschrift zugestellt, markiert dies den Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Die Staatsanwaltschaft erhebt die öffentliche Anklage bei Gericht, wenn ein

Weiterlesen »
Landfriedensbruch

Das Gesetz regelt den Landfriedensbruch im Abschnitt „Straftaten gegen die öffentliche Ordnung“ in § 125 StGB. Danach macht sich strafbar: (1) Wer sich an 1. Gewalttätigkeiten

Weiterlesen »
Tommy Kujus
Tommy Kujus

Rechtsanwalt Tommy Kujus ist Fachanwalt für Strafrecht und Inhaber der bundesweit tätigen Kanzlei KUJUS Strafverteidigung in Leipzig